Glossar
Von A wie API bis Z wie z-index - alle wichtigen Begriffe der Webentwicklung an einem Ort. Nutze die Suche, filtere alphabetisch oder nach Kategorie!
nofollow & Duplicate Content
SEO
Ein häufiger Irrtum ist, Duplicate Content mit nofollow
lösen zu wollen. Dieses Attribut betrifft jedoch nur Links, nicht Seiten.
nofollowbeeinflusst keine Indexierung.- Suchmaschinen erkennen Duplicate Content trotzdem.
- Keine Steuerung der bevorzugten URL möglich.
<a href="https://example.com" rel="nofollow">Link</a>
Duplicate Content: Lösungen
SEODuplicate Content lässt sich auf verschiedene Arten steuern. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Zweck der Seite ab.
canonical= mehrere URLs, ein Hauptinhalt.noindex= Seite soll nicht in der Suche erscheinen.- 301-Redirect = doppelte Seite dauerhaft ersetzen.
<meta name="robots" content="noindex">
rel="canonical"
SEOrel="canonical" legt fest, welche URL die bevorzugte Version einer Seite ist, wenn identische oder sehr ähnliche Inhalte unter mehreren URLs erreichbar sind.
- Signal an Suchmaschinen, welche Seite indexiert werden soll.
- Verhindert Ranking-Verlust durch Duplicate Content.
- Andere Versionen bleiben weiterhin erreichbar.
<link rel="canonical" href="https://example.de/seite">
Duplicate Content vermeiden
SEOUm Duplicate Content zu vermeiden, sollte klar definiert werden, welche Version einer Seite die Hauptversion ist.
rel="canonical"= bevorzugte URL festlegen.noindex= Seite darf nicht im Suchindex erscheinen.- 301-Weiterleitung = doppelte Seite dauerhaft zusammenführen.
<link rel="canonical" href="https://example.de/seite">
Duplicate Content
SEODuplicate Content bezeichnet identische oder sehr ähnliche Inhalte, die unter mehreren URLs erreichbar sind. Suchmaschinen müssen dann entscheiden, welche Version angezeigt wird.
- Kann intern (eigene Website) oder extern (mehrere Websites) auftreten.
- Ist kein direkter „Penalty-Faktor“, kann aber Rankings schwächen.
- Suchmaschinen wählen selbst eine bevorzugte URL aus.
example.de/seiteexample.de/seite?ref=xyz
follow / nofollow & index / noindex
SEOfollow/nofollow und index/noindex steuern, wie Suchmaschinen mit Links und Seiten umgehen. Wichtig ist die Unterscheidung: Links werden verfolgt, Seiten werden indexiert.
follow= Suchmaschinen dürfen einem Link folgen.nofollow= Suchmaschinen sollen einem Link nicht folgen.index= Seite darf im Suchindex erscheinen.noindex= Seite soll nicht im Suchindex erscheinen.
<a href="https://example.com" rel="nofollow">Link</a><meta name="robots" content="noindex">
rel="ugc"
HTMLrel="ugc" kennzeichnet Links aus nutzergenerierten Inhalten wie Kommentaren, Foren oder Community-Beiträgen.
rel= relationship, beschreibt die Beziehung des aktuellen Dokuments zum Linkziel.ugc= User Generated Content (Inhalte von Nutzern).
<a href="https://example.com" rel="ugc">User-Link</a>
rel="sponsored"
HTMLrel="sponsored" kennzeichnet Links, die im Zusammenhang mit Werbung, Sponsoring oder Affiliate-Partnerschaften stehen.
rel= relationship, beschreibt die Beziehung des aktuellen Dokuments zum Linkziel.sponsored= bezahlter oder werblicher Link.
<a href="https://example.com" rel="sponsored">Affiliate-Link</a>
rel="nofollow"
HTMLrel="nofollow" weist Suchmaschinen an, einem Link nicht zu folgen und ihn nicht zur Bewertung oder Weitergabe von Ranking-Signalen zu nutzen.
rel= relationship, beschreibt die Beziehung des aktuellen Dokuments zum Linkziel.nofollow= Suchmaschinen sollen dem Link nicht folgen.
<a href="https://example.com" rel="nofollow">Link</a>
rel="external"
HTMLrel="external" beschreibt die Beziehung der Seite zu einem externen Link.
rel= relationship, beschreibt die Beziehung des aktuellen Dokuments zum Linkziel.external= Link führt außerhalb der eigenen Seite.
rel="external" hat heute keine technische Pflichtfunktion, Google ignoriert es vollständig. Es dient hauptsächlich als semantischer Marker oder Hook für CSS/JavaScript und wird von Suchmaschinen nicht als SEO-Signal verwendet.
<a href="https://example.com" rel="external">Externer Link</a>
<details>
HTML
Ein HTML5-Element, das Inhalte ein- oder ausklappbar macht - ganz ohne JavaScript. In
Kombination mit
<summary> entsteht ein sogenanntes „Disclosure Widget“. Beim Öffnen
fügt
der Browser
automatisch das Attribut open hinzu, auf das sich per CSS reagieren lässt.
<details>
<summary>Mehr erfahren</summary>
<p>Dieser Text wird beim Öffnen sichtbar.</p>
</details>
<summary>
HTML
Das klickbare Element innerhalb von <details>, das das Ein- und
Ausklappen steuert.
Der Inhalt von <summary> wird immer sichtbar angezeigt, während alles
darunter beim Klick
auf- oder zugeklappt wird. Lässt sich vollständig mit CSS gestalten.
<details>
<summary>Toggle für mehr Infos</summary>
<div>Inhalt</div>
</details>
Shebang (#!)
Allgemein
Die erste Zeile in Script-Dateien, die dem Betriebssystem sagt, mit welchem Interpreter
die Datei ausgeführt werden soll. #!/usr/bin/env node bedeutet: "Verwende
Node.js
zum Ausführen dieser Datei". Dadurch kann das Script direkt aufgerufen werden (z.B.
./script.js) statt node script.js.
#!/usr/bin/env node
console.log('Hello');
Reflows
CSSEin Reflow (auch Layout oder Relayout) tritt auf, wenn der Browser die Position und Größe von Elementen neu berechnen muss. Passiert bei Änderungen von Breite, Höhe, Position oder beim Hinzufügen/Entfernen von Elementen. Reflows sind performance-intensiv, da der gesamte Layout-Baum neu berechnet wird.
element.style.width = '500px'; // Löst Reflow aus
Repaints
CSSEin Repaint tritt auf, wenn der Browser ein Element neu zeichnen muss, ohne dass sich das Layout ändert. Passiert z.B. bei Änderungen von Farben, Schatten oder Sichtbarkeit. Repaints sind weniger aufwendig als Reflows, sollten aber trotzdem minimiert werden für bessere Performance.
element.style.color = 'red'; // Löst Repaint aus
GPU
Allgemein
Graphics Processing Unit - Die Grafikkarte bzw. der Grafikprozessor. In
der
Webentwicklung wichtig für Hardware-Beschleunigung: CSS-Eigenschaften wie
transform
und opacity nutzen die GPU für flüssige Animationen statt die CPU zu
belasten.
transform: translateZ(0); /* GPU-Beschleunigung aktivieren */
Transitions
CSSCSS-Transitions ermöglichen sanfte Übergänge zwischen verschiedenen Zuständen eines Elements. Du definierst, welche Eigenschaft sich ändern soll, wie lange es dauert und welche Beschleunigungskurve verwendet wird. Perfekt für Hover-Effekte und einfache Animationen.
transition: all 0.3s ease-in-out;
BEM
CSS
Block Element Modifier - Eine Naming Convention für CSS-Klassen, die
Code
übersichtlich und wartbar macht. Block ist die Komponente, Element ein Teil davon,
Modifier
beschreibt eine Variation. Syntax: block__element--modifier
button__icon--large
Context-Based
CSS
Ein CSS-Ansatz, bei dem Styling vom Kontext bzw. Parent-Element abhängt. Nutzt
Descendant-Selektoren
wie .sidebar .button, um Elemente unterschiedlich zu stylen je nachdem, wo
sie
sich
befinden. Im Gegensatz zu Utility-First-Frameworks wie Tailwind.
.sidebar .button { color: blue; }
Utility Class
CSS
Eine CSS-Klasse mit genau einem Zweck, z.B. .text-center oder
.mb-4.
Statt semantische Klassennamen zu verwenden, kombinierst du viele kleine Utility-Klassen
direkt im
HTML. Popularisiert durch Frameworks wie Tailwind CSS und Bootstrap.
<div class="flex items-center gap-4">
Scope
JavaScript
Der Scope (Gültigkeitsbereich) bestimmt, wo auf eine Variable zugegriffen werden kann.
Es
gibt
Global Scope (überall verfügbar), Function Scope (nur innerhalb der Funktion) und Block
Scope
(nur innerhalb von {} bei let und const).
{ let x = 10; } // x ist nur im Block verfügbar
defer=""
HTML
Ein Attribut für <script>-Tags, das bewirkt, dass das Script parallel
zum
HTML-Parsing geladen wird, aber erst nach dem vollständigen Laden des DOM ausgeführt
wird.
Perfekt für Scripts, die auf DOM-Elemente zugreifen müssen. Behält die Reihenfolge der
Scripts bei.
<script src="app.js" defer></script>
parsen
AllgemeinParsen bedeutet, Code oder Daten zu analysieren und in eine strukturierte Form zu überführen, die der Computer verarbeiten kann. Der Browser parst HTML zu einem DOM, JavaScript-Code wird zu einem Abstract Syntax Tree (AST) geparst. Parsing ist der erste Schritt vor der Ausführung.
JSON.parse('{"name": "Max"}') // String zu Objekt parsen
committen
AllgemeinÄnderungen in einem Git-Repository dauerhaft speichern. Ein Commit ist ein Snapshot deines Codes zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einer Beschreibung der Änderungen. Du kannst jederzeit zu einem alten Commit zurückkehren oder die History durchsuchen.
git commit -m "Add navigation component"
API
AllgemeinApplication Programming Interface - Eine Schnittstelle, über die verschiedene Programme miteinander kommunizieren können. APIs definieren, welche Anfragen gestellt werden können und wie die Antworten aussehen.
fetch('https://api.example.com/data')
Box Model
CSSDas CSS Box Model beschreibt, wie Elemente aus verschiedenen Schichten aufgebaut sind: Content (Inhalt), Padding (Innenabstand), Border (Rahmen) und Margin (Außenabstand). Wichtig für Layout und Spacing.
padding: 20px; margin: 10px; border: 1px solid;
Class
HTMLEin HTML-Attribut, das verwendet wird, um Elemente zu gruppieren und mit CSS oder JavaScript anzusprechen. Eine Klasse kann mehrfach auf einer Seite verwendet werden. Im CSS wird sie mit einem Punkt (.) selektiert.
<div class="container">...</div>
DOM
JavaScriptDocument Object Model - Eine Baumstruktur, die HTML-Dokumente repräsentiert. JavaScript kann das DOM manipulieren, um Inhalte dynamisch zu ändern, Elemente hinzuzufügen oder zu entfernen.
document.querySelector('.container')
Flexbox
CSSEin CSS-Layout-Modell, das flexible Container erstellt. Elemente können horizontal oder vertikal ausgerichtet, zentriert und automatisch verteilt werden. Ideal für responsive Designs.
display: flex; justify-content: center;
Git
AllgemeinEin Versionskontrollsystem, das Änderungen am Code verfolgt. Ermöglicht Zusammenarbeit im Team, Rückkehr zu früheren Versionen und parallele Entwicklung in Branches.
git commit -m "Update Header"
Grid
CSSCSS Grid Layout ist ein zweidimensionales Layout-System für komplexe Layouts. Elemente werden in Zeilen und Spalten angeordnet. Sehr mächtig für moderne Webdesigns.
display: grid; grid-template-columns: 1fr 1fr;
Responsive Design
CSSEin Designansatz, bei dem Websites sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen. Nutzt Media Queries, flexible Layouts und relative Einheiten.
@media (max-width: 768px) { ... }
Semantic HTML
HTML
HTML-Tags, die die Bedeutung des Inhalts beschreiben, nicht nur das Aussehen. Beispiele:
<header>,
<nav>, <article>,
<footer>. Wichtig für SEO und Accessibility.
<article><h2>Titel</h2>...</article>
CSS Variables
CSS
Auch Custom Properties genannt. Ermöglichen wiederverwendbare Werte in CSS. Werden mit
-- definiert und mit
var() verwendet. Perfekt für Farbschemata und
Design-Systeme.
--primary: #5b7c99; color: var(--primary);
addEventListener
JavaScriptEine JavaScript-Methode, um auf Benutzerinteraktionen zu reagieren (z.B. Klicks, Hover, Tastatureingaben). Bindet eine Funktion an ein Event.
btn.addEventListener('click', () => {...})
Markup
HTMLMarkup bezeichnet die Auszeichnungssprache, mit der Inhalte, Struktur und Bedeutung einer Webseite beschrieben werden. In HTML5 besteht das Markup aus Elementen, Attributen und Werten, die gemeinsam den Aufbau des Dokuments definieren. Elemente und Attribute werden in HTML5 grundsätzlich kleingeschrieben.
<p class="intro">Willkommen auf meiner Webseite!</p>
z-index
CSS
z-index legt die Stapelreihenfolge von positionierten
Elementen
fest.
Elemente mit höheren Werten liegen über Elementen mit niedrigeren Werten.
Funktioniert nur bei Elementen, deren position auf relative,
absolute, fixed oder sticky gesetzt ist.
Normale statische Elemente (position: static) ignorieren den
z-index.
Fast jedes HTML-Element kann z-index nutzen, solange du seine Position auf relative, absolute, fixed oder sticky setzt.
relative: Element bleibt im Fluss, kann aber über z-index
„übereinander“
verschoben werden.
absolute: Element wird aus dem Fluss genommen, Position
relativ
zum
nächstgelegenen positionierten Vorfahren. z-index bestimmt die Ebene.
fixed: Element bleibt relativ zum Viewport fixiert, z-index
steuert die
Sichtbarkeit gegenüber anderen Elementen.
sticky: Mischform aus relativ und fixiert, z-index wirkt
auch
hier.
position: absolute; z-index: 10;position: relative; z-index: 100;
Pseudo-Class
CSS
CSS-Selektoren für spezielle Zustände von Elementen. Beispiele: :hover (Maus
drüber), :focus (Element
aktiv), :first-child (erstes Kind-Element).
Sie beziehen sich also auf das Verhalten oder die Position eines vorhandenen Elements - nicht auf zusätzliche Inhalte (dafür gibt es Pseudo-Elemente).
a:hover { color: blue; }
Pseudo-Element
CSS
Pseudo-Elemente ermöglichen es, bestimmte Teile eines Elements gezielt
zu
gestalten oder
zusätzlichen Inhalt einzufügen - ohne diesen im HTML-Code zu verändern.
Sie werden mit zwei Doppelpunkten :: notiert (z. B.
::before oder ::after).
Weitere Beispiele sind ::first-line oder
::first-letter.
Im Gegensatz zu Pseudo-Klassen beziehen sich Pseudo-Elemente also nicht auf Zustände, sondern auf bestimmte Bereiche oder zusätzliche Inhalte eines Elements.
p::first-line { font-weight: bold; }
button::after { content: " ➜"; }
Callback
JavaScriptEine Funktion, die als Argument an eine andere Funktion übergeben wird und später ausgeführt wird. Häufig bei asynchronen Operationen.
setTimeout(() => { console.log('Fertig!'); }, 1000)
HTML
HTMLHyperText Markup Language - Die grundlegende Auszeichnungssprache für Webseiten. HTML definiert die Struktur und den Inhalt einer Website durch Tags und Elemente. Ohne HTML gibt es keine Webseite.
<h1>Überschrift</h1><p>Text</p>
CSS
CSSCascading Style Sheets - Die Stylesheet-Sprache, die das Aussehen von HTML-Elementen bestimmt. CSS kontrolliert Farben, Schriften, Layouts, Abstände und Animationen. Trennt Design von Struktur.
h1 { color: blue; font-size: 2rem; }
Bootstrap
BootstrapEin beliebtes CSS-Framework mit vorgefertigten Komponenten und einem Grid-System. Beschleunigt die Entwicklung responsiver Websites durch ready-to-use Klassen und JavaScript-Komponenten wie Modals, Carousels und Dropdowns.
<div class="container"><div class="row"><div class="col-md-6">...</div></div></div>
PHP
PHPPHP: Hypertext Preprocessor - Eine serverseitige Programmiersprache, die hauptsächlich für Webentwicklung verwendet wird. PHP generiert dynamische Inhalte, verarbeitet Formulare, kommuniziert mit Datenbanken und steuert Sessions.
<?php echo "Hallo Welt!"; ?>
JSON
JavaScriptJSON: JavaScript Object Notation - Ein leichtgewichtiges Datenformat zum Austausch von strukturierten Daten zwischen Systemen. JSON ist menschenlesbar, einfach zu parsen und wird häufig für APIs, Konfigurationsdateien und Datenspeicherung verwendet. Die Syntax basiert auf JavaScript-Objekten.
{"name": "Max", "alter": 25, "sprachen": ["HTML", "CSS", "JavaScript"]}
<div> Container-Element
HTML
Ein Block-Level Container-Element ohne semantische Bedeutung. Das <div>-Element wird
verwendet, um Inhalte zu gruppieren und mit CSS zu stylen oder mit JavaScript zu
manipulieren. Eines der am
häufigsten verwendeten HTML-Elemente.
<div class="container">Inhalt hier</div>
<span> Element
HTML
Ein Inline-Element ohne semantische Bedeutung. Wird verwendet, um Teile
von
Text oder kleine Inline-Bereiche zu markieren und zu stylen. Im Gegensatz zu <div>
erzeugt <span> keinen
Zeilenumbruch.
<p>Das ist <span class="highlight">wichtig</span>!</p>
<section> Element
HTMLEin semantisches HTML5-Element, das einen thematischen Abschnitt eines Dokuments markiert. Jede Section sollte idealerweise eine eigene Überschrift haben. Hilft Suchmaschinen und Screenreadern, den Inhalt zu verstehen.
<section><h2>Über uns</h2><p>...</p></section>
<head> Element
HTML
Der Kopfbereich eines HTML-Dokuments. Enthält Metadaten, die nicht
direkt
auf der Seite sichtbar sind: Titel, Zeichenkodierung, CSS-Links, Scripts, Favicons und
SEO-Informationen.
Steht zwischen <html> und <body>.
<head><title>Meine Seite</title><meta charset="UTF-8"></head>
<header> Element
HTML
Ein semantisches Container-Element für einleitende Inhalte oder
Navigationselemente. Meist
am Anfang einer Seite mit Logo, Navigation und Header-Bild. Nicht zu verwechseln mit
<head>! Kann
mehrfach vorkommen (z.B. in jedem <article>).
<header><nav>...</nav></header>
<main> Element
HTML
Das Hauptinhaltselement einer Seite. Sollte nur einmal pro Seite
vorkommen
und den
einzigartigen, zentralen Inhalt enthalten. Header, Footer und Sidebars gehören NICHT in
<main>.
Wichtig für Barrierefreiheit und SEO.
<main><article>Hauptinhalt</article></main>
<body> Element
HTML
Der Körper des HTML-Dokuments - alles, was der Benutzer sieht. Enthält
alle
sichtbaren
Inhalte: Texte, Bilder, Videos, Navigation, etc. Kommt direkt nach </head>
und vor </html>. Pro
Dokument gibt es nur ein <body>-Element.
<body><h1>Willkommen</h1><p>Text</p></body>
<footer> Element
HTMLDer Fußbereich einer Seite oder eines Sections. Enthält meist Copyright-Hinweise, Links zu Impressum/Datenschutz, Kontaktinfos oder Social-Media-Links. Kann mehrfach vorkommen (z.B. Footer der Seite + Footer eines Artikels).
<footer><p>© 2025 Meine Seite</p></footer>
Escapen
HTML
Das Maskieren von Sonderzeichen, damit sie als Text angezeigt werden
statt
als Code
interpretiert zu werden. Wichtige HTML-Entities: <
für
<, > für >,
& für &.
Essentiell, wenn du Code-Beispiele zeigen willst!
<div> wird zu <div>
Tag
HTML
Ein HTML-Auszeichnungs-Element in spitzen Klammern. Tags markieren den
Anfang und das Ende
von Elementen. Es gibt öffnende Tags <h1>, schließende
Tags </h1> und selbstschließende Tags
<img ... >. Die Grundbausteine von HTML!
<p>Text</p> oder <br />
meta
HTML
Meta-Tags liefern Metadaten über das HTML-Dokument. Wichtige Typen:
charset
(Zeichenkodierung), viewport (responsive Design), description (SEO), keywords.
Stehen
immer im
<head>-Bereich und sind nicht sichtbar.
<meta charset="UTF-8"><meta name="viewport" content="width=device-width">
Container-Elemente
HTML
Container-Elemente dienen der logischen Strukturierung einer Webseite.
Sie
umschließen
andere
Elemente, um Inhalte zu gruppieren oder zu gestalten. Manche Container wie
<div> sind rein strukturell, andere (z. B.
<section> oder <article>)
besitzen eine semantische Bedeutung. Container bilden oft die Grundlage für CSS-Layouts
mit
Flexbox oder Grid.
<div class="inhalt">
<h2>Überschrift</h2>
<p>Textabschnitt</p>
</div>
Elemente
HTML
HTML-Elemente sind die Bausteine einer Webseite.
Sie bestehen meist aus einem Start-Tag < >, einem
End-Tag
</ >und dem dazwischenliegenden Inhalt.
Innerhalb eines Elements kann sich Text oder weiteres Markup befinden.
Jedes Element erfüllt eine bestimmte Funktion, z. B. das Darstellen eines Absatzes,
einer Überschrift
oder einer Liste.
<p>Textinhalt eines Absatzes</p>
<ul>
<li>Ein Listenpunkt</li>
</ul>
Attribute
Allgemein
Attribute erweitern HTML-Elemente um zusätzliche Informationen oder
Eigenschaften.
Sie werden im Start-Tag notiert und haben meist die Form name="wert".
Manche Attribute benötigen keinen Wert - sie heißen boolesche
Attribute.
Es gibt sowohl element-spezifische als auch Universalattribute, die bei
allen
HTML-Elementen erlaubt sind.
Auch in anderen Sprachen existieren Attribute oder vergleichbare Konzepte, die zusätzliche Informationen über Elemente, Objekte oder Funktionen liefern.
- In CSS werden sie z. B. in Attributselektoren verwendet
[type="checkbox"] - In JavaScript kann man über die DOM-API auf HTML-Attribute zugreifen
element.getAttribute("src") - In PHP, Python oder C# bezeichnet „Attribut“ eine Eigenschaft oder Metainformation eines Objekts oder einer Funktion (z. B. Annotationen in PHP 8 oder Python-Dekoratoren).
Damit sind Attribute ein grundsätzliches Prinzip, um zusätzliche Informationen mitzugeben - im Web wie auch in der Programmierung allgemein.
<img src="bild.jpg" alt="Beschreibung"><input type="checkbox" checked>
Werte
HTMLWerte legen den konkreten Inhalt eines Attributs fest. Je nach Attribut können Werte Zahlen, Texte, URLs oder Schlüsselwörter sein. Manche Attribute akzeptieren nur bestimmte Werttypen, zum Beispiel Maßeinheiten, Farbwerte oder logische Zustände.
<input type="text" maxlength="30"><a href="https://beispiel.de">Zur Webseite</a>
<a> - Link
HTMLDas Anchor-Element erstellt Hyperlinks. Mit dem href-Attribut wird das Ziel angegeben. Kann zu anderen Seiten, Dateien, E-Mails oder Anker auf derselben Seite verlinken. Das A steht für "Anchor" (Anker). Grundlage der Navigation im Web!
<a href="seite.html">Klick mich</a>
<a<a href="mailto:hi@mail.de">Email</a>
<a href="#top">Nach oben</a>
URL (Uniform Resource Locator)
HTMLEine URL (Uniform Resource Locator) ist die eindeutige Adresse, unter der eine Datei, ein Dokument oder ein Verzeichnis im Web erreichbar ist. Sie teilt dem Browser mit, wo sich eine bestimmte Ressource befindet und wie sie abgerufen werden kann.
Eine URL besteht aus mehreren Bestandteilen wie Schema, Host, Pfad und optionalen Parametern. Sie kann absolut oder relativ angegeben werden.
https://→ Schema: Gibt an, wie die Ressource aufgerufen wird (hier über das sichere HTTPS-Protokoll).www.example.com→ Host / Domain: Der Servername oder die Internetadresse, auf dem die Ressource liegt./products/→ Pfad: Verzeichnis, in dem sich die Datei befindet.index.html→ Datei: Die Ressource selbst, z. B. eine HTML-Seite.
https://www.example.com/products/index.html
Aufbau einer URL
AllgemeinEine URL setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, die gemeinsam bestimmen, wie und wo eine Ressource im Internet gefunden wird.
- Schema: Gibt an, auf welche Weise auf die Ressource zugegriffen
wird
(z. B.
httpoderhttps). Dem Schema folgen immer://. - Host / Hostname: Die Adresse des Webservers, auf dem die Ressource
gespeichert ist (z.
B.
www.site.com). - Pfad: Zeigt den Speicherort der Datei oder des Verzeichnisses auf
dem
Server an (z. B.
tofu/index.html). - Verzeichnis: Ein Ordner innerhalb der Website-Struktur (z. B.
tofu). - Datei: Das eigentliche Dokument, das geladen wird (z. B.
index.html). Wird keine Datei angegeben, ruft der Server automatisch die Standarddatei der Seite auf.
https://www.site.com/tofu/index.html
Absolute URL
Allgemein
Eine absolute URL enthält alle notwendigen Informationen, um eine
Ressource
eindeutig im
Web zu identifizieren.
Dazu gehören das Schema (z. B. https://), der Hostname und
der
vollständige Pfad
zur Datei.
Absolute URLs werden verwendet, wenn auf externe Seiten verlinkt wird oder das Ziel ein anderes Schema nutzt als das Ausgangsdokument.
https://www.site.com/category/product.html
Relative URL
AllgemeinEine relative URL gibt den Speicherort einer Ressource im Verhältnis zum aktuellen Dokument an. Sie enthält keine vollständige Webadresse, sondern beschreibt nur den Pfad innerhalb der Ordnerstruktur.
Relative URLs eignen sich für interne Verlinkungen innerhalb einer Website - etwa zu Seiten im gleichen, übergeordneten oder untergeordneten Verzeichnis.
../bilder/logo.pngkontakt.html/assets/css/style.css
<title> Element - Seitentitel
HTML
Der Seitentitel wird im HTML-Dokument mit dem Tag <title>
im
<head>-Bereich definiert. Er beschreibt den Inhalt der
Seite und enthält
in der Regel auch den Namen der Website.
Der Titel erscheint im Browser-Tab und wird von Suchmaschinen als Überschrift in den Suchergebnissen verwendet. Damit ist er sowohl für Benutzerfreundlichkeit als auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wichtig.
<head>
<meta charset="UTF-8">
<title>DevPanic Cheatsheets für HTML und CSS</title>
</head>
- Der Titel sollte den Seiteninhalt kurz und prägnant zusammenfassen.
- Wichtige Keywords sollten enthalten sein.
- Empfohlene Länge: max. 60 Zeichen, um Kürzungen in Suchergebnissen zu vermeiden.
<title> Attribut - Tooltip / Zusatzinfo
HTMLDas title-Attribut ist ein Universalattribut, das auf fast allen HTML-Elementen verwendet werden kann. Es liefert zusätzliche Informationen oder eine kurze Beschreibung, die beim Überfahren mit der Maus als Tooltip angezeigt werden.
<a href="https://www.example.com" title="Besuche unsere Beispielseite">Beispiel-Link</a>
Das title-Attribut ist nützlich für Barrierefreiheit und
Benutzerführung,
ersetzt aber nicht den eigentlichen Inhalt oder Alternativtexte wie alt bei
Bildern.
Wichtig: Nicht für wichtige Inhalte nutzen, nur für Zusatzinformationen.
<h1> bis <h6> - Heading / Überschriften
HTML
In HTML gibt es sechs Überschriftenebenen, die mit den Elementen
<h1> bis <h6>
erstellt
werden.
Sie dienen der inhaltlichen Gliederung einer Webseite und helfen
Browsern,
Suchmaschinen und Screenreadern, die Seitenstruktur zu verstehen.
Die Überschriften sind hierarchisch aufgebaut:
<h1> ist die wichtigste und größte Überschrift,
während <h6> die kleinste und am wenigsten bedeutende
ist.
<body>
<h1>Willkommen auf meiner Website</h1>
<h2>Über mich</h2>
<h3>Hobbys</h3>
</body>
- Verwende nur eine
<h1>-Überschrift pro Seite (z. B. für den Seitentitel oder Hauptinhalt). - Untergeordnete Themen werden mit
<h2>bis<h6>gegliedert. - Überschriften sollen nicht zur optischen Gestaltung genutzt werden, sondern zur inhaltlichen Strukturierung.
Website
AllgemeinEine Website ist der gesamte Internetauftritt einer Organisation, Person oder Marke, der unter einer gemeinsamen Domain erreichbar ist. Sie umfasst alle einzelnen Unterseiten, Bilder, Dokumente und Ressourcen, die über diese Domain aufgerufen werden können.
Der Begriff beschreibt also das Gesamtprojekt im Web - vergleichbar mit einem Buch, das aus vielen Kapiteln (Webseiten) besteht.
https://www.site.com ist eine komplette Website mit mehreren
Unterseiten,
z. B. /contact/ oder /postname/.
- Der Begriff „Website“ bezeichnet den gesamten Webauftritt unter einer Domain.
- Im Englischen und Deutschen wird „Website“ für das komplette Projekt verwendet.
- Eine Website besteht aus mehreren einzelnen Webseiten.
Webseite
HTMLEine Webseite ist eine einzelne Seite innerhalb einer Website - also ein einzelnes HTML-Dokument, das unter einer eigenen URL aufgerufen werden kann.
Während die Website das gesamte Projekt beschreibt, steht die Webseite für eine einzelne Unterseite, wie z. B. die Startseite, eine Produktseite oder das Kontaktformular.
https://www.site.com/contact.html
ist eine einzelne Webseite innerhalb der gesamten Website.
- Eine Website besteht aus mehreren Webseiten.
- Jede Webseite besitzt in der Regel eine eigene URL.
- Webseite ist die deutsche Bezeichnung für eine einzelne HTML-Seite im Web.
Viewport
HTMLDer Viewport bezeichnet den aktuell sichtbaren Bereich eines Browsers oder Geräts, also den Teil einer Webseite, den der Benutzer gerade sehen kann. Besonders wichtig für Responsive Design, da Layouts sich an die Größe des Viewports anpassen müssen.
In HTML wird der Viewport über das <meta name="viewport">-Tag gesteuert.
Hierbei legt width=device-width die Breite des Viewports auf
die
Breite des
Geräts fest und
initial-scale=1.0 bestimmt den anfänglichen Zoomfaktor.
<head>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
</head>
meta viewport
HTMLDas meta viewport-Tag legt fest, wie der Browser die Seite auf mobilen Geräten skaliert und wie breit der sichtbare Bereich (Viewport) ist. Es ist ein zentraler Bestandteil des Responsive Design.
Typische Attribute:
width=device-width: Breite des Viewports = Gerätebreiteinitial-scale=1.0: Start-Zoomfaktormaximum-scale=1.0: Maximal erlaubter Zoomminimum-scale=1.0: Minimal erlaubter Zoomuser-scalable=no: Deaktiviert Zoomen durch Benutzer
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
Das Tag bestimmt den Viewport, während @media-Regeln in CSS auf
diese Größe reagieren und das Layout anpassen.
@media
CSS@media ist eine CSS-Regel für Media Queries. Sie erlaubt, CSS gezielt auf bestimmte Bedingungen anzuwenden, z. B. die Größe oder Orientierung des Viewports. Damit lassen sich Layouts für verschiedene Geräte (Desktop, Tablet, Smartphone) flexibel anpassen.
Typische Bedingungen:
max-width: Regeln gelten, wenn der Viewport kleiner als der Wert istmin-width: Regeln gelten, wenn der Viewport größer als der Wert istorientation: Prüft Hoch- oder Querformatresolution: Prüft die Pixeldichte / Auflösung des Geräts
Media Queries reagieren auf die Viewport-Größe. Diese kann auf mobilen Geräten
durch das <meta name="viewport">-Tag festgelegt
werden.
@media (max-width: 768px) {
body { background-color: lightblue; }
}
<img> - Image / Bilder
HTMLDas <img>-Element bindet ein Bild in die Webseite ein. Es ist ein selbstschließendes Element, das keinen End-Tag benötigt. Wichtige Attribute:
src: Pfad oder URL zur Bilddateialt: Alternativtext, der angezeigt wird, wenn das Bild nicht geladen werden kann und für Barrierefreiheitwidth/height: optional, Bildgrößetitle: optional, zusätzlicher Tooltipsrcset: Liste alternativer Bildquellen für unterschiedliche Auflösungen oder Viewportgrößensizes: Definiert, welche Bildgröße bei welcher Viewportbreite verwendet werden soll
<img src="bild-300.jpg"
srcset="bild-300.jpg 300w, bild-600.jpg 600w, bild-900.jpg 900w"
sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"
alt="Beschreibung des Bildes">
Immer ein alt-Attribut verwenden, um Barrierefreiheit und
SEO zu
verbessern.
Mit srcset und sizes werden
Bilder
je nach
Viewportgröße oder Auflösung angepasst - das spart Ladezeit und verbessert die
Nutzererfahrung auf mobilen
Geräten.
<figure> Bildcontainer
HTML
Das <figure>-Element ist ein semantischer Container für
Medieninhalte
wie Bilder,
Grafiken oder Diagramme.
Es wird oft zusammen mit <figcaption> verwendet, um
eine
Beschriftung
bereitzustellen.
Damit wird die Semantik der Webseite verbessert und Bilder können mit Text erklärt
werden.
Man setzt <figure> ein, wenn ein Bild, Diagramm oder
eine
Illustration
eine eigenständige, inhaltlich erklärbare Einheit bildet, die optional mit <figcaption> beschriftet werden kann.
<figure>
<img src="bild.jpg" alt="Beschreibung">
<figcaption>Bildbeschreibung oder -titel</figcaption>
</figure>
<figcaption> - Bildbeschriftung
HTML
Das <figcaption>-Element liefert eine Beschriftung oder Erklärung
für
den Inhalt
eines
<figure>-Containers.
Es verbessert die Semantik und die Barrierefreiheit der Webseite, da Bildschirmleser den
Zusammenhang von
Bild und Text erkennen können.
<figure>
<img src="diagramm.jpg" alt="Diagramm zur Statistik">
<figcaption>Statistikdiagramm für 2025</figcaption>
</figure>
Semantischer Container
HTML
Ein semantischer Container ist ein HTML-Element, das durch seinen Namen
die
Bedeutung
seines Inhalts beschreibt.
Beispiele: <header>, <footer>, <article>,
<section>.
Sie verbessern die Lesbarkeit für Menschen und Maschinen (z. B. Bildschirmleser,
Suchmaschinen).
<section>
<h2>Neuigkeiten</h2>
<p>Hier stehen aktuelle Meldungen.</p>
</section>
Semantischer Container = beschreibt den Inhalt, für Menschen und Maschinen interpretierbar
Generischer Container
HTML
Ein generischer Container ist ein HTML-Element ohne eigene semantische
Bedeutung, das
lediglich zur Gruppierung oder Strukturierung von Inhalten dient.
Typisches Beispiel: <div>.
Sie werden häufig in Kombination mit CSS zur Gestaltung und Layout-Definition verwendet.
<div class="content-box">
<p>Text oder andere Elemente hier.</p>
</div>
Generischer Container = rein für Struktur/Layout, keine inhaltliche Bedeutung
Responsive Images (srcset & sizes)
HTML
Mit den Attributen srcset und sizes
können in HTML
unterschiedliche Bildquellen für verschiedene Bildschirmgrößen oder Auflösungen
definiert
werden.
So lädt der Browser automatisch die am besten passende Version des Bildes - für bessere
Performance und Darstellungsqualität.
<img
src="bild-small.jpg"
srcset="bild-small.jpg 480w, bild-medium.jpg 800w, bild-large.jpg 1200w"
sizes="(max-width: 600px) 480px, (max-width: 1000px) 800px, 1200px"
alt="Beispiel für responsive Images">
- srcset: Listet alternative Bildquellen mit ihren Breitenangaben
(
w= Pixelbreite) auf. - sizes: Beschreibt, welche Bildgröße (in CSS-Pixeln) unter bestimmten Bedingungen verwendet werden soll.
- Vorteil: Spart Datenvolumen auf mobilen Geräten und sorgt für scharfe Darstellung auf Retina-Displays.
Responsive Images mit <picture>
HTML
Das <picture>-Element ermöglicht die Bereitstellung mehrerer
Bildquellen, aus denen
der Browser
je nach Bildschirmgröße, Auflösung oder Dateiformat automatisch die passende auswählt.
Es wird meist in Kombination mit <source> und einem
Fallback-<img> eingesetzt.
<picture>
<source srcset="bild-large.webp" type="image/webp" media="(min-width: 800px)">
<source srcset="bild-small.jpg" type="image/jpeg" media="(max-width: 799px)">
<img src="bild-fallback.jpg" alt="Beispiel für ein responsives Bild">
</picture>
- <picture>: umschließt alle Bildquellen.
- <source>: definiert alternative Versionen mit Attributen wie
srcset,media(z. B. Media Queries) odertype(z. B. WebP). - <img>: Fallback-Bild, das angezeigt wird, wenn keine der Bedingungen erfüllt ist.
Der Einsatz von <picture> ist besonders nützlich, wenn
sich Bilder
nicht nur in der Auflösung, sondern auch im Seitenverhältnis oder
Format
unterscheiden sollen - etwa für Hoch- und Querformate oder moderne Bildformate wie
webp.
object-fit (Skalierung von Medieninhalten)
CSS
Mit der CSS-Eigenschaft object-fit wird gesteuert, wie ein
Bild, Video oder ein anderes eingebettetes Medium in
einen
Container mit festen Abmessungen eingepasst wird.
Besonders nützlich ist diese Eigenschaft bei responsiven Layouts, um sicherzustellen, dass Medien unabhängig vom Seitenverhältnis korrekt angezeigt werden.
<img src="bild.jpg" alt="Beispiel" class="responsive-image">
.responsive-image {
width: 300px;
height: 200px;
object-fit: cover;
border-radius: 8px;
}
- fill: Dehnt das Objekt, bis es den Container vollständig füllt (verzerrt ggf.).
- contain: Passt das Objekt ein, sodass es komplett sichtbar bleibt (Freiräume möglich).
- cover: Füllt den Container vollständig aus, überschneidet ggf. Ränder.
- none: Behält Originalgröße des Mediums bei.
- scale-down: Wie
noneodercontain- nimmt die kleinere Variante.
Tipp: In Kombination mit object-position lässt sich der
sichtbare
Bildausschnitt
gezielt steuern (z. B. object-position: center top;).
object-position (Ausrichtung von Medieninhalten)
CSS
Die CSS-Eigenschaft object-position legt fest,
welcher
Ausschnitt eines
Bildes oder Videos sichtbar ist, wenn es mit object-fit
skaliert
wird.
Sie funktioniert ähnlich wie background-position bei
Hintergrundbildern und wird
nur
wirksam, wenn zuvor eine object-fit-Eigenschaft gesetzt
wurde.
<img src="portrait.jpg" alt="Porträt" class="bild">
.bild {
width: 300px;
height: 200px;
object-fit: cover;
object-position: center top;
}
- Akzeptiert Längenangaben (z. B.
20px 40px) oder Prozentwerte. - Auch Schlüsselwörter sind erlaubt, z. B.
left,right,top,bottomodercenter. - Standardwert ist
50% 50%(zentrierte Ausrichtung).
Tipp: Ideal für Thumbnails, Profilbilder oder Produktfotos, bei denen der Fokuspunkt (z. B. Gesicht oder Produktmitte) sichtbar bleiben soll.
background-position (Position des Hintergrundbildes)
CSS
Die CSS-Eigenschaft background-position legt fest,
an
welcher
Stelle ein
Hintergrundbild innerhalb eines Elements angezeigt wird.
Sie wird in Kombination mit background-image und optional
background-size verwendet, um den sichtbaren Bildausschnitt
zu
steuern.
.hero {
width: 400px;
height: 250px;
background-image: url("landschaft.jpg");
background-size: cover;
background-position: center top;
}
- Akzeptiert Prozentwerte (z. B.
50% 50%), Längenangaben oder Schlüsselwörter wieleft,right,top,bottomodercenter. - Standardwert:
0% 0%(oben links). - Mit mehreren Hintergrundbildern können auch mehrere Positionen angegeben werden, durch Kommas getrennt.
Tipp: background-position funktioniert
ähnlich
wie
object-position, betrifft aber
Hintergrundbilder statt
eingebettete
Medien. Ideal, um den Fokuspunkt eines Hintergrundmotivs beizubehalten.
background-size (Größe des Hintergrundbildes)
CSS
Die CSS-Eigenschaft background-size legt fest, wie
ein
Hintergrundbild
skaliert wird, um in ein Element zu passen.
Sie wird zusammen mit background-image verwendet und
bestimmt,
ob das Bild
vollständig sichtbar ist, zugeschnitten oder in Originalgröße angezeigt wird.
.hero {
width: 400px;
height: 250px;
background-image: url("landschaft.jpg");
background-size: cover;
background-position: center;
}
auto- Standardwert, das Bild behält seine ursprüngliche Größe.cover- Das Bild füllt den gesamten Bereich, kann aber zugeschnitten werden.contain- Das Bild wird vollständig angezeigt, es können jedoch Ränder entstehen.- Auch Pixel- oder Prozentwerte sind möglich, z. B.
100% 50%.
Tipp: background-size wird häufig mit
background-position kombiniert, um den sichtbaren
Bildausschnitt
optimal zu
steuern -
besonders bei responsiven Layouts.
background-repeat (Wiederholung des Hintergrundbildes)
CSS
Die CSS-Eigenschaft background-repeat legt fest, ob
und
wie ein
Hintergrundbild
wiederholt (gekachelt) wird.
Standardmäßig werden Hintergrundbilder horizontal und vertikal wiederholt, um den gesamten Bereich eines Elements zu füllen. Mit dieser Eigenschaft lässt sich das gezielt steuern.
.pattern {
background-image: url("muster.png");
background-repeat: repeat-x;
background-position: bottom;
}
repeat- Standardwert, das Bild wird in beide Richtungen wiederholt.no-repeat- Das Bild wird nur einmal angezeigt.repeat-x- Wiederholung nur horizontal.repeat-y- Wiederholung nur vertikal.space- Die Bilder werden mit gleichmäßigem Abstand verteilt, ohne Zuschnitt.round- Die Bilder werden skaliert, damit sie ohne Lücken genau in den Bereich passen.
Tipp: background-repeat wird oft mit
background-size und background-position kombiniert,
um
Layouts mit Mustern, Texturen oder Icons präzise zu gestalten.
background-attachment (Scrollverhalten des Hintergrunds)
CSS
Mit background-attachment wird festgelegt, wie sich
ein
Hintergrundbild
beim Scrollen
der Seite verhält.
Diese Eigenschaft beeinflusst, ob das Hintergrundbild mitscrollt oder fest an der Position des Viewports bleibt. Dadurch lassen sich z. B. Parallax-Effekte oder feste Hintergrundbilder erzeugen.
.hero {
background-image: url("landschaft.jpg");
background-attachment: fixed;
background-size: cover;
}
scroll- Standardwert. Der Hintergrund scrollt mit dem Inhalt der Seite.fixed- Der Hintergrund bleibt fixiert und bewegt sich nicht beim Scrollen (z. B. Parallax-Effekt).local- Der Hintergrund bewegt sich nur innerhalb des Elements mit, wenn dieses gescrollt wird (z. B. bei scrollbaren Boxen).
Tipp: background-attachment: fixed;
funktioniert auf mobilen
Geräten
nicht immer zuverlässig, da viele Browser die Eigenschaft zur Performance-Optimierung
ignorieren.
background (Hintergrund - Kurzschreibweise)
CSS
Die CSS-Eigenschaft background ist eine
Kurzschreibweise für mehrere Hintergrund-Eigenschaften eines Elements.
Damit lassen sich Farbe, Bild, Position, Wiederholung, Größe und Scrollverhalten in
einer
einzigen
Deklaration kombinieren.
.hero {
background: url("landschaft.jpg") no-repeat center / cover fixed #333;
}
background-color- Hintergrundfarbebackground-image- Hintergrundbildbackground-position- Position des Hintergrundbildsbackground-size- Größe des Hintergrundbildsbackground-repeat- Wiederholung des Hintergrundbildsbackground-attachment- Scrollverhalten des Hintergrunds
Hinweis: Die Reihenfolge der Werte ist flexibel,
solange sie vom Browser eindeutig interpretiert werden kann.
Das optionale Trennzeichen / wird verwendet,
um background-position von background-size zu
trennen.
background-color (Hintergrundfarbe)
CSS
Die CSS-Eigenschaft background-color legt die
Hintergrundfarbe eines Elements fest. Sie kann Farbe, Transparenz oder
Farbabstufungen
enthalten.
.card {
width: 300px;
height: 200px;
background-color: #f5f5f5;
}
- Farbangaben können sein:
#hex,rgb(),rgba(),hsl()oder vordefinierte Farbnamen wiered,blue,lightgray. - Die Standardfarbe ist
transparent, d. h. es wird keine Farbe angezeigt. - Oft in Kombination mit
background-imageoderbackgroundverwendet.
background-color kann für Container, Buttons, Cards oder
beliebige
Elemente eingesetzt werden, um visuelle Hierarchien und Kontraste zu erzeugen.
border (Rahmen eines Elements)
CSS
Die CSS-Eigenschaft border definiert den
Rahmen eines Elements. Sie kann Breite, Stil und Farbe enthalten.
Borders
können an allen
vier Seiten eines Elements einzeln oder zusammen festgelegt werden.
.card {
width: 200px;
height: 150px;
border: 2px solid #333;
border-radius: 10px;
}
border-width- Dicke des Rahmens (z. B.1px,0.2em).border-style- Art des Rahmens, z. B.solid,dashed,dotted,double,noneusw.border-color- Farbe des Rahmens (Hex, RGB, RGBA, HSL, Farbnamen).border-radius- Abrundung der Ecken, z. B.5px,50%(für Kreise/Ovale).- Man kann einzelne Seiten separat definieren:
border-top,border-right,border-bottom,border-left. - Die Kurzschreibweise
border: 2px dashed red;kombiniert Breite, Stil und Farbe.
Tipp: Borders eignen sich, um Boxen optisch zu strukturieren, Elemente
hervorzuheben
oder Kreise und abgerundete Container zu erstellen. Mit border-radius: 50% lässt
sich ein
perfekter Kreis aus einem quadratischen Element erzeugen.
border-radius (Abrundung der Ecken)
CSS
Die CSS-Eigenschaft border-radius legt die
Abrundung der Ecken eines Elements fest. Sie kann für alle vier Ecken
gemeinsam oder für
jede Ecke
einzeln angegeben werden.
.box {
width: 150px;
height: 150px;
background-color: #f5f5f5;
border: 2px solid #333;
border-radius: 20px;
}
.circle {
width: 100px;
height: 100px;
background-color: #ff6347;
border-radius: 50%;
}
- Werte können in
px,em,%oder anderen Längeneinheiten angegeben werden. border-radius: 50%erzeugt aus quadratischen Elementen einen perfekten Kreis.- Für individuelle Ecken kann man
border-top-left-radius,border-top-right-radius,border-bottom-right-radiusundborder-bottom-left-radiusverwenden. - Sehr nützlich, um Buttons, Cards, Bilder oder Container optisch weicher und runder zu gestalten.
Tipp: border-radius lässt sich auch
zusammen
mit
overflow: hidden;
verwenden, um Inhalte innerhalb abgerundeter Container sauber zuzuschneiden.
border-color (Rahmenfarbe)
CSS
Die CSS-Eigenschaft border-color legt die Farbe des
Rahmens
eines Elements
fest. Sie kann für alle vier Seiten gleichzeitig oder für jede Seite einzeln angegeben
werden.
.card {
border: 2px solid;
border-color: #333;
}
.box {
border-top-color: red;
border-right-color: green;
border-bottom-color: blue;
border-left-color: yellow;
}
- Farben können in
#hex,rgb(),rgba(),hsl()oder Farbnamen angegeben werden. - Standardfarbe ist
currentColor, d. h. die aktuelle Textfarbe des Elements wird übernommen.
px (Pixel)
CSS
px ist eine feste Größeneinheit, die einem einzelnen
Bildschirmpixel entspricht.
Sie eignet sich, wenn eine absolute Größe benötigt wird.
width: 200px;
height: 100px;
font-size: 16px;
- 1px entspricht einem Bildschirmpixel.
- Gut geeignet für präzise Layouts, aber weniger flexibel bei responsive Designs.
em (relativ zur Schriftgröße)
CSS
em ist eine relative Einheit, die sich auf die
Schriftgröße des
Elternelements bezieht.
1em entspricht der aktuellen Font-Size des übergeordneten
Elements.
font-size: 2em; /* doppelt so groß wie die Schriftgröße des Elternelements */
margin: 1.5em;
- Wenn das Elternelement
16pxhat, entspricht1em = 16px. - Ideal für flexible, skalierbare Layouts und Schriftgrößen.
rem (relativ zur Root-Schriftgröße)
CSS
rem ist eine relative Einheit, die sich auf die
Schriftgröße des
Root-Elements <html> bezieht.
Anders als em hängt sie nicht von verschachtelten
Elternelementen ab.
html { font-size: 16px; }
p { font-size: 1.25rem; } /* 1.25 × 16px = 20px */
1rem= Schriftgröße des Root-Elements, typischerweise16px.- Sehr praktisch für konsistente, responsive Layouts.
% Prozent
CSS
% ist eine relative Einheit, die sich auf die Größe
des
Elternelements bezieht.
Sie wird häufig für Breiten, Höhen, Abstände oder Schriftgrößen verwendet.
width: 50%; /* 50% der Breite des Elternelements */
padding-top: 10%;
- Prozentwerte passen sich dynamisch der Größe des Containers an.
- Ideal für responsive Layouts, die sich an die Bildschirmbreite anpassen.
vw (Viewport-Width)
CSS
vw bezieht sich auf 1 % der Breite des Viewports (sichtbarer
Bereich des
Browsers).
width: 50vw; /* 50% der Breite des Viewports */
font-size: 5vw;
- Sehr nützlich für responsive Schriftgrößen und Layouts, die sich proportional zum Viewport anpassen.
1vw = 1 %der aktuellen Fensterbreite.
vh (Viewport-Height)
CSS
vh bezieht sich auf 1 % der Höhe des Viewports (sichtbarer
Bereich des
Browsers).
height: 100vh; /* Höhe des Elements = 100% der Viewport-Höhe */
margin-top: 10vh;
- Ideal für full-screen Sections oder Elemente, die immer die volle Höhe des Bildschirms einnehmen sollen.
1vh = 1 %der aktuellen Fensterhöhe.
vmin (Viewport Minimum)
CSS
vmin entspricht 1 % der kleineren Dimension des Viewports
(Breite oder Höhe, je
nachdem, was kleiner ist).
font-size: 5vmin; /* passt sich an die kleinere Viewport-Dimension an */
width: 50vmin;
- Hilfreich für responsive Layouts, die proportional zur kleineren Seite des Bildschirms skaliert werden sollen.
vmax (Viewport Maximum)
CSS
vmax entspricht 1 % der größeren Dimension des Viewports
(Breite
oder Höhe, je
nachdem, was größer ist).
font-size: 5vmax; /* passt sich an die größere Viewport-Dimension an */
width: 50vmax;
- Hilfreich für responsive Layouts, die proportional zur größeren Seite des Bildschirms skaliert werden sollen.
Einheiten
CSS
CSS bietet verschiedene Einheiten für Größenangaben. Dazu gehören feste
Einheiten wie px
und relative Einheiten wie em, rem,
%
sowie viewport-basierte Einheiten vw und vh.
Die Grafik unten zeigt exemplarisch, wie sich die Einheiten zueinander verhalten.
Die Balken visualisieren die relative Größe der Einheiten bei einem Basiswert von 16px (1rem). Beim Hover wird die aktuelle Größe in Pixeln angezeigt:
Hinweis: Die viewport-Einheiten vw und
vh beziehen sich immer auf die Breite bzw. Höhe des
Browserfensters. Deshalb kann
der Balken aus dem Container herausragen.
Wenn du willst, dass der Balken innerhalb des Glossar-Containers bleibt, kannst du
z. B.
max-width: 100%; setzen.